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Was kosten Fehlzeiten und Fluktuation Unternehmen wirklich? Erkenntnisse aus 95 Unternehmen

vor 11 Stunden
2 Min. Lesezeit

Mitarbeitergesundheit ist nicht nur eine Frage der Fürsorge, sondern auch ein wirtschaftlicher Faktor. Doch welchen Einfluss kann ein strategisches Gesundheitskonzept auf Fehlzeiten, Mitarbeiterbindung und Produktivität haben?

Das Institut für betriebliches Wohlbefinden (IfbW) hat die Entwicklungen bei 95 betreuten Unternehmen im Zeitraum von Januar 2023 bis Juli 2025 ausgewertet. Die Ergebnisse wurden auch im Podcast „Umsatz statt Tools“ vorgestellt und erläutert.


Drei Ergebnisse, die aufhorchen lassen

Die Auswertung zeigt folgende Entwicklungen:

  • 19 % weniger Krankheitstage – durchschnittlich 2,76 Fehltage weniger je Mitarbeitendem.

  • 15 % geringere Fluktuation in den betrachteten Unternehmen.

  • Bis zu 11 % höhere Produktivität in den entsprechenden Auswertungen.

Diese Zahlen verdeutlichen das wirtschaftliche Potenzial, das mit einer systematischen Betrachtung der Mitarbeitergesundheit verbunden sein kann.

Dabei handelt es sich um beobachtete Entwicklungen aus der Unternehmenspraxis, nicht um einen wissenschaftlichen Nachweis, dass sämtliche Veränderungen ausschließlich auf die Gesundheitsmaßnahmen zurückzuführen sind.


Warum einzelne Gesundheitsbenefits nicht ausreichen

Viele Unternehmen investieren bereits in Gesundheitsbudgets, betriebliche Krankenversicherungen oder Fitnessangebote.

Doch die entscheidende Frage lautet: Passen diese Maßnahmen tatsächlich zu den Herausforderungen und Zielen des Unternehmens?

Ein strategisches Gesundheitskonzept setzt deshalb früher an. Es analysiert die Ausgangssituation, definiert konkrete Ziele und verbindet passende Gesundheitsmaßnahmen mit einer wirtschaftlichen Betrachtung.

Genau diesen Ansatz verfolgt das IfbW mit seiner strukturierten Ist-Analyse, dem gemeinsamen Zielbild-Workshop und der Entwicklung eines individuellen Gesundheitskonzeptes.


Die Ergebnisse im Podcast

Wie wirken sich Fehlzeiten und Mitarbeiterfluktuation wirtschaftlich aus? Was können Arbeitgeber aus den Ergebnissen der 95 Unternehmen lernen?

Darüber spricht das IfbW in der Podcastfolge „Nur 4 von 600 Unternehmen kennen diese Zahl“ aus der Reihe Umsatz statt Tools mit Jonas Ernstberger.




Fazit: Gesundheit strategisch denken

Die Ergebnisse machen deutlich, warum sich Unternehmen mit dem wirtschaftlichen Potenzial betrieblicher Gesundheitsmaßnahmen beschäftigen sollten.

Denn nachhaltige Mitarbeitergesundheit entsteht nicht allein durch einzelne Benefits, sondern durch ein Konzept, das die Bedürfnisse der Mitarbeitenden mit den wirtschaftlichen Zielen des Unternehmens verbindet.



Hinweis: Die genannten Ergebnisse stammen aus einer internen Kundenauswertung des IfbW und wurden öffentlich im Podcast vorgestellt. Sie sind nicht als allgemeingültige Erfolgsgarantie zu verstehen.

 
 
 

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